Surreale, verrückte, verblüffende Szenen, Welten und Perspektiven – das ist das, was mich und meine Arbeiten antreibt. In meinen Collagen überlagern sich Schichten und Ebenen: Mal sind es Objekte, mal ausgerissene Motivteile; mal werden Fotos übermalt, zerschnitten oder zerknüllt, um dann in einem neuen Kontext wieder zusammenzufinden. Jede Arbeit erzählt ihre eigene Geschichte, lädt ein, hinzusehen, zu staunen und zu entdecken.
Collagen ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Ich bin von Bonn über Tokyo, Berlin und Mainz schließlich nach Frankfurt gezogen – immer auf der Suche nach neuen Eindrücken, neuen Räumen für Kreativität. Auch beruflich habe ich immer wieder mit Collagen gearbeitet: Als Radiomacherin entstehen Ton-Collagen, mit Texten und Bildern kreiere ich weitere vielschichtige Ebenen.
Meine Ausbildung spiegelt ebenfalls die Vielfalt meiner Interessen wider: Ich habe Publizistik studiert und mich intensiv der Fotografie an der Fotoakademie Köln gewidmet. Dabei geht es mir weniger um Perfektion, als um Ausdruck, Überraschung und das Spiel mit Wahrnehmung. Meine Arbeiten sind ein Spiegel meiner eigenen Wege, meiner Neugier auf die Welt und meiner Freude daran, Bekanntes zu verschieben, zu transformieren und in neue Zusammenhänge zu setzen.
